Swing Trading, News Trading oder Position Trading – EA nutzen viele Techniken Teil 2

Position Trading baut langsam größere Positionen auf

Die Technik des Positionshandels ist eine Strategie, bei der Sie Ihre Position schrittweise mit der Entwicklung des Handels vergrößern und dabei das anfängliche Risikoniveau beibehalten. Es wird auch als Mittelwertbildung in eine Position bezeichnet; der Händler fügt jedes Mal eine neue Position derselben Größe und in derselben Richtung hinzu, wenn das Risiko des vorherigen Kaufs gleich ist. Sie könnten zum Beispiel 0,1 Lot EUR/USD zu 1,2550 kaufen und den Stop-Loss auf 1,2500 setzen. Ihr Risiko würde bei 50 Dollar liegen. Wenn der Preis steigt, kaufen Sie ein zweites Mini-Lot bei 1,2600 mit einem Stop-Loss bei 1,2550, wobei der Stop der ersten Position auf den Break-Even (1,2550) gesetzt wird. Sie erhalten nun zwei Minilose, wobei Ihr Gesamtrisiko bei 50 Dollar bleibt. Wenn der Preis weiter steigt, können Sie eine dritte 0,1-Position bei 1,2650 kaufen, wobei der Stop-Loss auf 1,2600 gesetzt wird, und den Stop der ersten beiden Positionen gleichmäßig auf 1,2600 nachziehen. Sollte man Sie stoppen, sind alle drei Mini-Lot-Handelsplätze jetzt auf dem Break-even! Sollte der Preis weiter steigen, können Sie ein viertes Mini-Lot zu 1,2700 kaufen und alle Stops für die Positionen auf 1,2650 setzen, was Ihre Gewinne schützt. Sie kaufen dann ein fünftes Mini-Lot zu 1,2750, wobei Sie wie zuvor alle Stops setzen, und Ihr geschützter Gewinn beträgt 250 $ (150 $100 $50, wobei das vierte Mini-Lot den Break-Even erreicht und die letzte Position ein Risiko von 50 $ aufweist).

Positionshandel ist kein Grid Trading

Auf diese Weise können Sie Ihr Risiko und Ihre Exposition begrenzen, die während des gesamten Prozesses gleichbleiben. Diese Art des Handels ermöglicht es Ihnen, im Trend zu bleiben und ist ideal für den Einsatz in längeren Zeiträumen wie Tages- oder Wochencharts. Eine weitere Möglichkeit, die genutzt werden kann, ist die Umwandlung einer profitablen Day-Trading-Position in einen langfristigen sequentiellen Handel, sobald genügend positive Punkte abgedeckt sind. Sie können die Position auf die gleiche Weise wie oben beschrieben weiter ausbauen und die Gewinne später mit minimalem Risiko ernten. Der Positionshandel sollte mit kleinen Positionsgrößen und mit nicht mehr als 1 oder 2 Prozent Kapitalrisiko versucht werden. Der Vorteil dieses Handelsstils besteht darin, dass Sie den Markt nicht den ganzen Tag überwachen müssen, sondern nur von Zeit zu Zeit nachschauen, um die Stops anzupassen und die bereits erzielten Gewinne zu schützen. Diese Strategie ist viel weniger belastend und Sie können mit sehr geringen potenziellen Verlusten mehr Gewinn erzielen.

SWING Trading an der Forex

Preisschwankungen bei großen Bewegungen werden auch als Swings bezeichnet. Der Preis steigt eine Zeit lang und dann geht er wieder zurück. Der Swing-Handel ist die Strategie der Händler, die auf diesen Schaukeln reiten und daraus Gewinne erzielen. Swing-Transaktionen werden in der Regel einige Tage lang offen gehalten, solange der Swing oder Trend anhält. Sobald der Preis einen Höchst- oder Tiefststand zu erreichen scheint, wird der Händler auf kurze oder lange Sicht in den Markt eintreten, um von der erwarteten Bewegung zu profitieren. Die Märkte bewegen sich in der Regel die meiste Zeit um 70 bis 80 Prozent der Marktaktivitäten seitwärts. Das sind jedoch „Trends innerhalb von Trends“, denn jede Seite einer Seitwärtsbewegung ist ein kleiner Trend an sich und kann viele Gewinne abwerfen, da die verwendeten Zeitrahmen höher sind als beim Scalping. Ein Swing-Trade kann in der Regel etwa 100 oder mehr Pips pro Trade ergeben.

Bottom und Top Fishing ist riskant

Diese Strategie ist jedoch etwas riskant, da die Auswahl von Tops und Bottoms nicht so einfach ist. Manchmal ist das, was als Umkehrung angesehen wird, nur ein kleiner Rückschlag, und der Preis steigt oder fällt kurze Zeit später weiter, was zu großen Verlusten führt, wenn es nicht sorgfältig geschätzt wird. Die Genauigkeit bei der Bestimmung, ob der Markt einen Höhepunkt oder ein Tief erreicht hat, wird dem Händler bei der Verwendung verschiedener technischer Analysewerkzeuge und bei der Bewertung der Spannen, die der Markt normalerweise in der Zeit entwickelt, zugutekommen.

Newstrading und der Straddle

Ein Straddle ist ein Trade, bei dem sowohl ein Kauf- als auch ein Verkaufs-Stop-Order über und unter dem aktuellen Preis platziert wird. Es wird keine Richtung erwartet, und der Händler bereitet sich auf die Möglichkeit einer Bewegung in beide Richtungen vor. Straddles werden im Nachrichtenhandel häufig verwendet und implementiert, bevor das Ergebnis einer Pressemitteilung eintritt. Alle üblichen Elemente des Handels werden im Straddle eingerichtet, wie z.B. Stop-Loss und Zielpreise. OCO-Orders können, sofern verfügbar, so verwendet werden, dass immer dann, wenn einer der Abschlüsse ausgelöst wird, der andere automatisch storniert wird.

Diese Technik kann bei Breakout-Erwartungen und auf verschiedene andere Arten verwendet werden, wie z. B. auf der Grundlage des Kreuzes beider Seiten eines bestimmten gleitenden Durchschnitts. Das Straddling ist mit einer gewissen Wartung verbunden, da Aufträge, die noch nicht ausgelöst wurden, regelmäßig aktualisiert werden müssen, sobald sich Preise und Bedingungen entwickeln. Außerdem ist es wichtig, keine aktiven, schwebenden Aufträge zurückzulassen, die nicht mehr benötigt werden. Dies ist ein mechanischer Ansatz, der keiner großen Analyse bedarf; der Markt wird sich so oder so bewegen, und der Handel wird entsprechend gesteuert, wenn er ausgelöst wird.

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